Energietipps zum Waschen und Trocknen

Mit rund 50 Litern Wasser pro Ladung brauchen Waschmaschinen heute nur ein Drittel der Menge von vor 25 Jahren. Moderne Textilien stellen besondere Anforderungen an die Pflege. Vor allem im Sport- und Freizeitbereich wird Baumwolle mit Kunstfasern gemixt – das macht die Kleidung formstabil, knitterarm und saugfähig. Kann dennoch alles in die Waschmaschine? Darüber geben die Pflegesymbole im Etikett Auskunft. Wäschetrockner werden auch in Deutschland immer beliebter. Kein Wunder: Die Geräte trocknen bis zu sechs Kilogramm Wäsche in rund eineinhalb Stunden.

Tipps zum Wäsche waschen

  • Schleudern: Waschmaschinen mit hoher Schleuderleistung sind sinnvoll, wenn anschließend der Wäschetrockner zum Einsatz kommt. Modelle mit 1.600 Umdrehungen pro Minute schleudern bis zu zehn Prozent mehr Wasser aus den Textilien als Geräte mit 1.200 Touren.
  • Vorwaschen: Das Vorwaschprogramm nur bei stark verschmutzter Wäsche wählen. Hartnäckige Flecken vor dem Waschen mit einem Fleckenmittel vorbehandeln.
  • Waschmittel: Moderne Waschmittel wirken schon bei niedrigen Temperaturen. 30- bis 40-Grad-Waschprogramme genügen meist für Buntwäsche. Kochwäsche wird auch bei 60 Grad sauber.
  • Sortieren: Die Wäschestücke vor dem Waschen in helle und farbige Textilien sortieren, unempfindliche Materialien von Wolle und Feinwäsche trennen. Pflegehinweise auf den Textilien beachten.
  • Dosieren: Waschmittel nach Verschmutzung, Wasserhärte und Herstellerangaben richtig dosieren. Das Wasser im Trinkwasser-Versorgungsgebiet der Stadtwerke Lüdenscheid ist „weich“ (Härtebereich 3).

Tipps zum Trocknen

  • Feuchteregelung: Geräte mit Feuchteregelung passen die Trockendauer an Wäschemenge und Feuchtegrad an.
  • Beladen: Geräte voll beladen, aber nicht überladen. Je besser die Textilien geschleudert sind, desto schneller ist der Trockner fertig.
  • Lüften: Den Trocknerraum gut belüften. Bis zu 35 Prozent der Restfeuchte entweicht in den Raum. Es droht Schimmelbildung.
  • Textilien: Trockner mit Wäschestücken füllen, deren Material, Größe und Dicke ähnlich sind. Die Trockendauer verkürzt sich und das spart Energie. Pflegekennzeichnungen auf Textilien beachten: nicht jedes Gewebe verträgt die heiße Luft.
  • Programmwahl: Das beste Ergebnis zeigen die meisten Geräte bei den Programmen „Baumwolle schranktrocken“ und „Pflegeleicht“. Sparprogramme für kleine Mengen nutzen.
  • Bügeln: Getrocknete Wäsche möglichst rasch entnehmen. Das spart unnötiges Bügeln – also Zeit und Energie.

 

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