Energietipps zum Geschirrspülen
Spülmaschinen reinigen Geschirr besser als der Mensch von Hand. Dabei verbrauchen sie weniger Wasser und Energie. Rund 140 Geschirrteile fasst eine Standard-Spülmaschine. Wer diese Menge mit der Hand abwäscht, verbraucht etwa 46 Liter warmes Wasser. Die Maschine kommt mit rund elf Litern Wasser und 1,1 Kilowattstunden Energie aus. Funkelnde Gläser und streifenfrei sauberes Geschirr sind weitere Gründe, besser die Maschine spülen zu lassen.
- Nicht vorspülen: Verschmutztes Geschirr nicht vorspülen, sondern nur von groben Speiseresten befreien. Das spart Energie und Wasser.
- Reinigung: Eine Geschirrspülmaschine benötigt keine intensive Pflege, da sich der Innenraum während des Programmablaufes selbst reinigt. Die Siebe jedoch müssen regelmäßig gesäubert werden. Ist das Reinigungsergebnis nicht mehr zufrieden stellend, sollten Sie die Sprühdüsen der Sprüharme kontrollieren und gegebenenfalls reinigen. Bei zu wenig Reiniger oder falscher Programmwahl können fetthaltige Schmutzreste oder andere Beläge (Eiweiß- und Stärkerückstände) zurückbleiben. Diese lassen sich mit einem Maschinen-Pfleger im 65-Grad-Programm entfernen.
- Programme: Nur bei sehr stark verschmutztem Geschirr das Intensivprogramm wählen. Sparprogramme berücksichtigen beispielsweise die Geschirrart (Schonprogramm), die Geschirrmenge (Beladungserkennung) oder die Verschmutzung (Automatikprogramme).
- Wasserhärte: Leitungswasser enthält Mineralien, die in der Maschine Beläge hinterlassen. Das Wasser in der Spülmaschine wird mit einem speziellen Regeneriersalz enthärtet. Es gibt Härtebereiche von 1 (weiches Wasser) bis 4 (sehr hartes Wasser). Die Stadtwerke Lüdenscheid liefern im eigenen Trinkwasser-Versorgungsgebiet nur weiches Wasser. Das bedeutet, es muss kein Salz beigeben werden. Wenn Sie Ihr Wasser nicht von den Stadtwerken Lüdenscheid beziehen, fragen Sie Ihren Trinkwasserversorger vor Ort nach dem Härtebereich des gelieferten Wassers.
- Sparsam dosieren: Reiniger sparsam dosieren. Neuere Maschinen können sich den Kombinationsreinigern anpassen, die bereits Salz und Klarspüler enthalten. Sie schalten die Anzeigen für Mangel an Salz und Klarspüler ab. Das gilt bis Wasserhärtebereich 3.
- Voll-Last: Wer den Geschirrspüler nur dann einschaltet, wenn er voll beladen ist, spart Strom und Wasser.
- Warmwasseranschluss: Die meisten Geschirrspüler können an die Kalt- oder Warmwasserversorgung angeschlossen werden. Ein Warmwasseranschluss ist vor allem bei einer zentralen Warmwasserversorgung, die aus einem Gasbrennwertkessel, einer Wärmepumpe oder einer Solaranlage gespeist wird, vorteilhaft.
Energiesparbroschüre
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